DZZI GmbH
Berner Stieg 25
22145 Hamburg
040 / 609 441 41

Klinik Berner Stieg

Fachkrankenhaus für Zahnärztliche Implantologie
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Updated:
02.08.2014

Neuartige biochirurgische Methoden sparen Kosten und Zeit

Gute Diagnostik ist die Voraussetzung für die ideale Behandlung

Zahnverlust kann jeden treffen. Herausnehmbare Prothesen verursachen regelmäßig hochgradigen Knochenschwund, wodurch die Prothese immer schlechter sitzt. Abhilfe schafft bekanntermaßen das Implantat für festsitzende Zähne. Eine vielfach verwendete Methode ist das Einsetzen eines zylindrisch geformten Implantats (bolzenförmige Schraube), oft nach einer vorangegangenen Knochentransplantation aus anderen Kieferbereichen, der Hüfte oder gar aus der Schädeldecke (beides besonders unangenehm) oder dem Einsatz von Ersatzmaterial. Damit soll der Knochen aufgebaut werden, weil das Implantat zu lang und zu dick ist. Dieses Verfahren erfordert eine Behandlungszeit von bis zu einem Jahr, da auch körpereigene Transplantate ebenso wie künstliches Ersatzmaterial zunächst verschwinden müssen, bevor sich der gewünschte neue Knochen bildet. Molekularbiologische Forschungen zeigen nämlich, dass wegen ihrer unterschiedlichen Botenstoffe Kieferknochen und z.B. Hüftknochen nicht in der Lage sind, sich zu "verständigen", sich gegenseitig zu Wachstum anzuregen: Ein völliges Verschwinden des aufwändig verpflanzten Transplantates ist die Folge. Der gut gemeinte Aufbau ist also vergebens.

Anstelle der fehlenden Zahnwurzel wird ein Implantat in den Kiefer gesetzt

Hier setzen biochirurgische Methoden in der Zahnimplantologie an und stützen sich auf die Ergebnisse der Molekularbiologie. Diese Verfahren machen sich die Tatsache zunutze, dass es sich auch bei Knochen um lebende Zellen handelt, die zu Heilung und Selbstaufbau genetisch bestens gerüstet sind. Dieser Selbstaufbau wird angestoßen, sobald die Knochenzelle durch Bruch (z.B.Skiunfall) oder eben auch chirurgisch verletzt wird: die verletzte Zelle setzt sofort Botenstoffe frei, die ein beschleunigtes Wachstum ihrer intakten gleichartigen Nachbarzellen bewirken. Man darf sie hierbei nicht durch Ersatzmaterial oder Transplantate stören.

Dieser Implantattyp eignet sich besser für wenig Knochen, weil er Knochenaufbau oder gar Transplantate überflüssig macht. Eine Schraube oder ein Zylinder (Bolzen) würde den Nerv zerstören (gelber Strang)

Ferner ist bei Zahnärzten und Patienten die Tatsache wenig bekannt, dass es Implantate gibt, bei denen ein Knochenaufbau erst gar nicht erforderlich ist. Sie passen nämlich wegen ihrer besonderen Form sofort in den Kiefer. Benutzt man dieses Implantat (s. Bild) statt einer dicken bolzenförmigen Schraube, so liegt die Anwachszeit bei lediglich 2-6 Wochen. Teures Ersatzmaterial oder gar Transplantate sind nicht nötig.

Haupt-Risiko für alle Zahnimplantate bei ambulanten Eingriffen ist die Entzündung, mit einem weltweit beobachteten ca. 15-20%igen Verlust der Implantate. Durch sorgfältige infektionsprophylaktische Maßnahmen vor, während und nach der Operation lässt sich diese Verlustquote aber gegen Null senken. Hierzu ist dann eine kurzstationäre Nachsorge für die ersten 48 Stunden zumindest bei größerem Umfang anzuraten.

Die KLINIK BERNER STIEG hat diese Konzepte auf Grund ihrer jahrzehntelangen Erfahrung entworfen, ständig angewandt und verbessert, sodass es heute so gut wie keinen Patienten gibt, der nicht implantologisch versorgt werden könnte - vor allem bei extrem geschwundenem Kieferknochen. Sehr hilfreich ist hierbei, dass das hauseigene Zahn-Labor die Zähne auf den Implantaten anfertigt. Vorteilhaft deshalb, weil die andernfalls notwendige, mitunter für den Patienten nachteilige Koordinierung zwischen Hauszahnarzt und Kieferchirurg entfällt.

Intelligente Methoden in der Zahnimplantologie zeichnen sich dadurch aus, dass man ohne Umwege das Ziel erreicht, indem man sich am biologisch Möglichen orientiert. Was das ist muss man natürlich wissen. Biochirurgie berücksichtigt beides: das chirurgische Ziel und die biologische Basis.

Krankenzimmer für stationäre Aufenthalte




DR. MED. AXEL J.A. WIRTHMANN

Dr. med. Axel J. A. Wirthmann, Jahrgang 1945, ist Arzt und Zahnarzt. Nach dem parallel absolvierten Doppelstudium promovierte er im Hormonlabor an der Universitätsfrauenklinik Göttingen zum Dr. med. und ließ sich 1976 in Hamburg als Zahnarzt nieder. Intensive Weiterbildung im Bereich zahnärztliche Implantologie in USA und Deutschland schloss sich unmittelbar an. Damit war Wirthmann einer der ersten in Deutschland, die sich diesem Thema intensiv widmeten. Seit Beginn der 80er Jahre arbeitet Wirthmann als Fortbildungsreferent für Implantologie, war 10 Jahre Gutachter für die kassenzahnärztliche Vereinigung Hamburg und Präsident der DGZI (Dt. Gesellschaft für zahnärztliche Implantologie). 1985 gründete er das Deutsche Zentrum für zahnärztliche Implantologie (DZZI) und rief 1991 das erste deutsche Fachkrankenhaus für das Gebiet der Implantologie, die KLINIK

Lehren an der New York University (v.l.): Prof. Wirthmann, Prof. Palti (GER), Prof. Schwartz-Arad (IS), Prof. Tarnow (USA).

BERNER STIEG ins Leben. Seither ist er dessen ärztlicher Leiter. Seit mehr als 20 Jahren hält er Vorträge auf wissenschaftlichen Kongressen weltweit und national und ist Leiter für Fortbildungskurse am DZZI, in die er auch als Erster in Deutschland die Zahntechniker eingebunden hat. Er verbesserte die Implantatprognose durch Einführung der postoperativen stationären Nachsorge durch intravenöse Ernährung, besonders bei komplizierten großen Eingriffen. Bei Tausenden von Implantationen hat er zahlreiche Innovationen in der implantatchirurgischen Operationstechnik entwickelt und diese veröffentlicht. Seit 2003 ist Wirthmann Professor an der New York University (NYU) und liest dort über Molekularbiologie der Zelle.


"TOP MAGAZIN HAMBURG" Artikel vom 05.04.2005


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