DZZI GmbH
Berner Stieg 25
22145 Hamburg
040 / 609 441 41

Klinik Berner Stieg

Fachkrankenhaus für Zahnärztliche Implantologie
Telefon: 040 / 609 441 41


040 - 609 441 41

Updated:
02.08.2014

Zahnimplantate - Warum festsitzender Zahnersatz?

Es ist soweit - Sie brauchen Zahnersatz. Das ist eine ziemlich belastende Mitteilung, die Ihnen Ihr Zahnarzt da eröffnet. Jetzt stehen Sie vor der Entscheidung, ob Sie festsitzenden oder herausnehmbaren Zahnersatz möchten, eine Brücke oder eine Prothese. Festsitzender Zahnersatz wird heute zuverlässig auf Implantaten abgestützt. Zahnimplantate sind künstliche Pfeiler aus Titan, die im Kiefer verankert werden und dort "anwachsen" - ähnlich wie eine natürliche Zahnwurzel den sichtbaren Zahn trägt.

Herausnehmbarer Zahnersatz - das herkömmliche "Gebiss" - liegt lose auf dem zahnlosen Kiefer auf oder wird mit raffinierten, komplizierten oder auch einfachen Methoden an den noch vorhandenen Zähnen gehalten. Das geht auch mit Implantaten!

Für jeden von uns bedeutet es einen gelinden Schock, wenn der Zahnarzt eröffnet, dass im Gebiss eine Lücke entstanden ist, die eine Teilprothese notwendig macht. Noch schlimmer fährt uns der Schreck in die Glieder, wenn eine Vollprothese fällig ist, weil auch der letzte Zahn verloren gegangen ist. Zu sehr haftet einer Prothese der Makel an, dass man von nun an zum alten Eisen gehört. Ohne eigene natürliche Zähne, das haben sicher auch Sie bisher gedacht, sind doch eigentlich nur alte Menschen. Weit gefehlt! Völlig zahnlos sind oft schon Leute im Alter von 40 und 50 Jahren. Einfach, weil sie schlechte Zähne hatten, sie ungenügend gepflegt haben, Unfälle erlitten oder aufgrund von Zahnfleischschwund und Entzündungen und Zahnfleischbluten die Zähne wackelten und schließlich herausfielen. Aber je jünger man ist, wenn die dritten Zähne notwendig werden, desto schlimmer, desto größer ist die psychische Belastung mit einer herausnehmbaren Prothese.

Da wächst die Angst, kein Steak mehr essen, nicht mehr spontan mit Freunden im Restaurant die Leib- und Magenspeisen bestellen zu können - aus Angst, nicht richtig kauen und beißen zu können, auf viele Speisen - wie frisches, ungekochtes Gemüse - müssten Sie von vorne herein verzichten. Zudem sind Prothesenträger unter Umständen höchst peinlichen Situationen ausgesetzt. Da kann es schon mal passieren, dass eine lose sitzende Prothese in der Vorspeise stecken bleibt. Gerade neue oder frisch gewechselte Prothesen sitzen oft noch nicht fest genug, damit sie wirklich "bissfest" halten. Ganz zu schweigen von der Vorstellung, dass Sie sich auf eine schöne Verabredung freuen und vom Partner oder Partnerin gebissbürstend im Badezimmer ertappt werden...

Wenn Sie sich für Ihre Prothese schämen und sie Ihnen peinlich ist, werden Sie dazu neigen, sie nur noch nachlässig zu pflegen. Und das kann verheerende Folgen haben. Bedenken Sie, dass die künstlichen Zähne nicht aus zerbrechlichem, kostbarem Glas sind, sondern aus derbem weiß-rosa Kunststoff. Um die Essensreste wirklich gründlich zu entfernen, müssen Sie eine stabile, große Bürste (am besten eine Wurzelbürste) in die Hand nehmen und das Ding kräftig und gründlich schrubben. Aber wer tut das schon, wenn alles hopp-hopp gehen soll, damit einen niemand dabei erwischt? Und wer nimmt schon gerne ein Gebiß in die Hand?

Die Folge sind Bakterien, die sich im Gebiss festsetzen und sich ständig weiter vermehren können, oder ebenso Pilze, die mit der Zeit einen schmierigen, pelzigen Belag bilden. Für beide Organismen ist die warme, dunkle, sauerstoffarme und feuchte Mundhöhle eine ideale Brutstätte.

Darüber hinaus haben Prothesen auch zahnmedizinische Nachteile. Sie übertragen den Kaudruck auf den Knochen, nicht in ihn hinein. Auf Dauer weicht der Kieferknochen deshalb immer weiter zurück - die Prothese zerstört ihr eigenes Lager, das sie polstert bzw. trägt. Je länger Sie die Prothese tragen, desto schlechter sitzt sie. Und je früher Sie die eigenen Zähne verlieren, desto mehr wird der Kieferknochen im Lauf der Jahre zurückweichen, desto größer werden mit zunehmendem Alter Ihre Schwierigkeiten mit den dritten Zähnen.

Im Extremfall, nach jahrelangem Tragen einer Prothese, wird z.B. der Unterkieferknochen finger - ja mitunter bleistiftdünn, so dass die Gefahr besteht, dass er ohne große Krafteinwirkung, bei normalem Essen also, bricht. Was das bedeutet, kann man sich leicht ausmalen. Dann werden umfangreiche kieferchirurgische Eingriffe erforderlich.

Erfreulicherweise gibt es eine Alternative, die alle diese Nachteile nicht hat: Festsitzende Zahnimplantate aus Titan.

Die Idee, die einem Implantat zugrunde liegt, ist ziemlich einfach und alt: Implantate versuchen, ein natürliches Gebiss so gut wie möglich nachzuahmen. Sie ersetzen die Zähne einschließlich der Zahnwurzel. Das heißt, Zahnimplantate sitzen direkt im Kieferknochen, dort, wo normalerweise auch die Zahnwurzel dem Zahn den notwendigen Halt gibt. Am ehesten kann man sie daher als "Kunstwurzel" bezeichnen. Es sind keine "eingepflanzten Zähne", wie es vielfach noch in der Öffentlichkeit heißt. Sie ersetzen vielmehr die fehlenden Pfeiler, die eine Brücke im Gebiss verankern können; sie sind also die Basis für die neuen "Dritten", ob nun festsitzende oder für den besseren Halt einer herausnehmbaren Prothese.

Lesen Sie weiter: Zahnimplantate und die verschiedenen Implantattypen.